WAS BEDEUTET DAS "PÄDAGOGIK" IN THEATERPÄDAGOGIK?

Theaterpädagogik ist keineswegs klassisches Theater.

In meiner theaterpädagogischen Arbeit habe ich nicht das "Regie-Zepter" in der Hand und die Schauspieler_innen und Mitwirkenden folgen treu meinen Anweisungen.

In meinen Gruppen und Workshops gehen wir den Weg

der Entdeckungen gemeinsam. Pädagogisches Theater zu machen, bedeutet kollektiv zu lernen.

Oft hat das, was sich während des Prozesses ereignet, einen tiefer gehenden Wert als das Endprodukt.

 

Die Erarbeitungsphase wird pädagogisch begleitet.

Das Schauspieltraining wird mit Ensembletraining (Zusammenarbeit auf der Bühne und in der Gruppe) ergänzt und mit thematischer und autobiografischer Auseinandersetzung kombiniert. So können die Teilnehmer_innen sowohl ihr schauspielerisches als auch persönliches Potenzial entfalten.

 

 



Arbeitsweise des inklusiven Theaters

Theater inklusiv - das bedeutet:

Alle sind gleichberechtigt und jede_r Interessierte ist willkommen!

 

Hier entstehen die Stücke, Texte und Improvisationen durch die Ideen und Geschichten der Teilnehmenden, sodass jede_r die Möglichkeit hat, sich nach seinen Wünschen, Bedürfnissen und Potenzialen einzubringen.

Auch ohne Vorkenntnisse darf jede_r mitmachen.

 

Es gibt keine Einschränkungen bezüglich Herkunft,

Geschlecht, Religion, Bildung, Körperfunktion oder Erfahrung

im Theaterbereich. 

Kultur mit ästhetischem Anspruch für alle von allen!

 

 


"Was ich gelernt habe in diesem Projekt ist, dass wenn eine Berufsgruppe die Bezeichnung Pädagogik verdient, dann die Theaterpädagogik. Was hier herausgeholt wurde an Edelsteinen, an Fähigkeiten und Talenten, die in jedem drinstecken, ist wirklich unglaublich."

 

Hossein Panahi, Teilnehmer eines theaterpädagogischen Projektes von Sandra Rasch